Samstag, 27. August 2016

Rezension: Das letzte Nashorn

Das letzte Nashorn
Lodewijk van Oord
erschienen im Knaus Verlag
ISBN: 9783813506877


Edo Morell ist frischgebackener Direktor des Amsterdamer Zoos. Und schon steht die erste Entscheidung fest, der Zoo muss modernisiert werden um überhaupt eine Chance zu haben. Schnell nimmt er die afrikanische Nashorn-Expertin Sariah mit an Bord um sein "Afrika" aufzubauen. Dieser Teilbereich soll nur der Anfang sein, denn Edo verfolgt ein großes Ziel! Er möchte Nashorn Nachwuchs von der vom Aussterben bedrohten Rasse.
Der Plan steht und alles scheint zu laufen... oder etwa doch nicht?

Dieser Roman verbindet zweierlei.
Da wäre zu erst einmal die Geschichte der 3 Hauptpersonen: Edo, Sariah und Frank. Aber auch die Geschichte der Nashörner.
Und die Geschichte der Nashörner ist nicht lustig.... Leider nicht!
Diese großen und mächtigen Tiere sind vom Aussterben bedroht und trotzdem gibt es einen großen Markt für diese seltenen Tiere. Sei es für Männer-Pillen aus Nashornpulver in Asien oder als Prestige Wandbehang. Schrecklich!
Dieser Roman ist auf der einen Seite unterhaltsam, verliert aber nie den Tiefgang des Themas.
Wie gehen wir mit unseren Tieren um?
Wie kann bzw sollte man Tiere retten und kann man das überhaupt (noch)?

Das Buch hat mich tief beeindruckt und wird mich auch noch nachhaltig beschäftigen.

Einen einzigen kleinen Kritikpunkt habe ich: Die Kapitel sind immer aus der Sicht von Edo, Sariah bzw Frank geschrieben. Von wem muss man leider jedes Mal von Neuem selbst herausfinden...

Trotzdem gebe ich eine glasklare Lese-Empfehlung!

Ganz liebe Grüße
Susanne

PS: Dieses Buch habe ich als Rezensionexemplar kostenlos vom Verlag zur Verfügung gestellt bekommen. Herzlichen Dank dafür!
Nichtsdestotrotz handelt es sich bei meinen Rezensionen um meine ganz eigene Meinung, die in keinster Weise beeinflusst werden/wurden!

Keine Kommentare:

Kommentar posten

Ich freue mich wirklich sehr über nette Kommentare!
Herzlichen Dank, dass du dir dafür Zeit nimmst!
Susanne